Ein Festival verbindet Welten – Literatur im Kosmos der Wissenschaft 

Ein Festival verbindet Welten – Literatur im Kosmos der Wissenschaft 

Ein Beitrag von Miriam Mäser

1961 flog der erste Mensch ins Weltall und umrundete die Erde; 1968 verließ die Menschheit das erste Mal die Umlaufbahn ihres Heimatplaneten; 1969 setzte der erste Mensch einen Fuß auf den Mond. Mehr als ein halbes Jahrhundert später, 2026, richtet sich der Blick mit Artemis II erneut auf das mystische Gegenüber am Nachthimmel. 

Die Faszination bleibt: für das All, für das Fremde und für das Erzählen darüber. Wo Neugier ist, entstehen Worte und Literatur wird zum Medium, das einen ganzen Kosmos greifbar macht – greifbar durch eine „Sprache der Sterne“. 

Unter diesem Motto bringt das Literaturfestival LIT:potsdam auch in diesem Jahr wieder Schreibende und Lesende zusammen und lädt sie ein, zusammen den Kosmos des Literaturhimmels zu erkunden. 

LIT:potsdam zählt längst zu den renommiertesten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum. Seit 14 Jahren bringt es Autor:innen und Lesende zusammen – von renommierten Buchpreisträgern bis zu literarischen Neuentdeckungen. Jeden Sommer dient ihm Potsdam dabei als literarische Bühne; seine schönsten Orte als Kulissen. Veranstaltet wird das Festival vom Verein lit:pot e.V., der neben dem Hauptprogramm besonders stolz auf sein Kinder- und Jugendangebot ist. Mit diesem gelingt es ihm, schon bei den Kleinsten die Freude an Geschichten und Literatur zu wecken. 

Unter dem diesjährigen Motto Die Sprache der Sterne verbindet das Festival Literatur mit Naturwissenschaften sowie Philosophie, Technik und Politik und lädt zu einer literarischen Expedition in die Problemsphären unserer Gegenwart ein. Stimmen aus unterschiedlichsten Disziplinen treffen dabei auf literarische Perspektiven und bereichern das Programm durch ihre Expertise in Raumfahrt, Astrophysik, Biologie sowie Philosophie. 

Somit ist das Programm nicht nur empfehlenswert für Leseratten und Bücherwürmer, sondern auch für Interessierte an Naturwissenschaften. Auf diese Weise verspricht LIT:potsdam 2026 reichlich Brücken zu bauen: Zwischen Schreibenden und Lesenden, Kunst und Wissenschaft sowie zwischen einzelnen Disziplinen. 

Gerade für Studierende liegt darin der Reiz: Raus aus dem eigenen akademischen Kosmos, rein in neue Sphären – quasi Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät trifft Philosophische Fakultät. Denn erst wenn wir gegenseitig ins Gespräch kommen, profitieren wir im Ganzen. Mit Die Sprache der Sterne lokalisiert LIT:potsdam nicht nur Bücher am Literaturhimmel, sondern lädt auch ein, sich selbst zu verorten. 

Damit es sich für Studierende gleich doppelt lohnt, bietet LIT:potsdam erstmals dieses Jahr exklusive Vergünstigungen an. Wer sich bis zum 10. Mai mit seiner Uni-Adresse auf deren Website registriert, kann sich einen Rabatt von 50 % sichern. 

Darüber hinaus gibt es exklusiv für die Studierenden der Universität Potsdam auch etwas zu gewinnen: SpeakUP – Die unabhängige Studierendenzeitung verlost jeweils 2 × 2 Tickets für zwei ausgewählte Veranstaltungen: 

In „Zwischen Moos und Milchstraße“ (01. Juli 2026, Thalia-Kino) treffen der Radioastronom und Sachbuchautor Heino Falcke und die Autorin und Biologin Jasmin Schreiber aufeinander und spannen gemeinsam einen Bogen vom Urknall als Beginn des Universums und über die Endlichkeit des menschlichen Lebens. 

Einen anderen Zugang wählt „Die Philosophie des Sternenhimmels“ (02. Juli 2026, Villa Schöningen): Hier verbindet Sibylle Anderl astrophysikalische Perspektiven mit philosophischen Überlegungen und geht der Frage nach, wie der Blick ins All unser Denken geprägt hat. 

Die Verlosung läuft bis zum 29. Mai 2026 über unseren Instagram-Account speakupto. Mitmachen lohnt sich! 

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